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Martina Benzel-Weyh in den neuen Bezirksvorstand Oberfranken als Sprecherin gewählt

Martina Weyh

 

Der Landesvorsitzende der bayerischen Grünen, Dieter Janecek, gratulierte persönlich und gab einen Ausblick auf die kommenden Herausforderungen.

 

Oberfränkische Grüne stellen sich personell neu auf

 

Benzel-Weyh und Lowack in den Bezirksvorstand gewählt

 

Hof, 25.09.2010

 

Auf ihrer Bezirksversammlung am vergangenen Samstag in Hof wählten die oberfränkischen Grünen Martina Benzel-Weyh aus Coburg und Gert Lowack aus Bayreuth zu ihrem neuen Sprecherpaar.

Die bisherige zweite Sprecherin Christiane Laaser aus Bamberg komplettiert den Vorstand als neue Bezirkskassiererin.

Elisabeth Scharfenberg, die nach acht Jahren als Sprecherin zur Wahl nicht mehr antrat, "um neuen Kräften Raum zu geben!" sagte, dass die Grünen damit umsetzten, was die CSU nicht mehr schaffe, nämlich engagierte Leute von der Basis nach oben mitzunehmen und sich personell breiter aufzustellen.

 

Benzel-Weyh, 36-jährige Hauptschullehrerin aus Coburg, ist seit drei Jahren bei den Grünen und seit zweieinhalb Jahren Sprecherin des Kreisverbands Coburg-Stadt.

Wichtig sei ihr eine stärkere Vernetzung der oberfränkischen Kreisverbände, um gemeinsam Strategien für ein starkes Oberfranken zu entwickeln. so Benzel-Weyh.

Politische Schwerpunkte sieht sie in der Weiterentwicklung von gerechten Schul- und Bildungskonzepten, der Ideenfindung im Umgang mit dem demographischen Wandel, dem Erhalt und Schutz "unserer Naturräume und Umwelt". "Auch der Einsatz für eine gerechtere Mittelverteilung liegt mir sehr am Herzen".

 

Lowack, 39 Jahre alt, Rechtsanwalt und seit 2008 Stadtrat in Bayreuth, betonte, wie wichtig es sei, die oberfränkischen Themen noch stärker in die Landespolitik einzubringen und verwies exemplarisch auf ein Konzept für ein aktives Gesundheitsmanagement durch die Kommunen zur Sicherstellung der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum, das die Bayrischen Grünen auf ihrer Landesversammlung am 24./25. Oktober in Würzburg verabschieden wollen. Auch müsse sich die Landesregierung gegen den Ausbau des tschechischen Atomkraftwerkes Temelin einsetzen. Die oberfränkischen Grünen beschlossen hierzu bereits eine entsprechende Resolution.

 

Als erstes größeres Projekt hat sich der neue Bezirksvorstand vorgenommen, im November oberfrankenweit Anti-Atom-Aktionen unter Einbeziehung aller Kreisverbände und aller Gleichgesinnten zu organisieren, um den Widerstand gegen die von den Bürgern nicht gewollte schwarz-gelbe Politik auch in Oberfranken deutlich zu machen.

 

Der Landesvorsitzende der bayerischen Grünen, Dieter Janecek, gratulierte persönlich und gab einen Ausblick auf die kommenden Herausforderungen: Aus den guten Umfragewerten wird deutlich, dass die Menschen große Hoffnung und Vertrauen in unsere Arbeit setzen. Umso wichtiger sei es, machbare Ziele vorzugeben und lieber auch einmal ehrlich zu sagen, wenn etwas nicht gehe, statt wie die FDP das Blaue vom Himmel herunter zu versprechen. Zugleich bleibe es aber eine wichtige Aufgabe der Grünen, vorauszudenken und zukunftsfähige, nachhaltige Lösungen für die kommenden Probleme, die vor allem aus der demographischen Entwicklung folgen, zu finden.

 

Nach einem aktuellen Situationsbericht von Regina Scholz vom "Netzwerk gegen Rechts" und Markus Müller vom Beratungsteam der Landeskoordinierungsstelle Bayern gegen Rechtsextremismus verabschiedete die Versammlung eine Resolution des Bezirksverbandes Oberfranken "Gemeinsam gegen Rechts".Gert-Martina

 

 

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