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CC-Special 2010: Einladung zur Podiumsdiskussion "Studentische Verbindungen - ein Relikt der Vergangenheit"?

Kühe

Am Samstag, dem 15.05.2010 (19:00 Uhr, juz Domino) veranstaltet das Aktionsbündnis gegen den CC eine Podiumsdiskussion mit der Thematik „Studentische Verbindungen: Ein Relikt der Vergangenheit"?

Auch 2010 sind wir Mitglied im Aktionsbündnis gegen den Coburger Convent. Es sind eine Reihe von Aktivitäten geplant. Zum Auftakt kommen wir mit dem Coburger Convent ins Gespräch:

 

Aktionsbündnis gegen den Coburger Convent 2010

proudly presents


Podiumsdiskussion


„Studentische Verbindungen: Ein Relikt der

Vergangenheit?"

 


Pressemitteilung:

 

Am Samstag, dem 15.05.2010 veranstaltet das Aktionsbündnis gegen den CC eine
Podiumsdiskussion mit der Thematik „Studentische Verbindungen: Ein Relikt der Vergangenheit?".
Die Veranstaltung wird ab 19Uhr im Saal des Jugendzentrums Domino stattfinden.
Die Podiumsdiskussion wurde durch einen Vorbereitungskreis des Aktionsbündnis gegen den CC,
welches sich aus den Gruppen Coburger Aktionsbündnis gegen rechtsradikale Aktivitäten (CArA),
Schwarze Feder, Grüne Jugend Coburg, Bündnis 90/Die Grünen (KV Coburg-Stadt),
Die LINKE (KV Coburg-Stadt) IG Metall und dem Bildungsstreik Coburg zusammensetzt,
organisiert.
Die letzten Jahre haben gezeigt, dass der CC und die Proteste dagegen in Coburg wieder verstärkt
Thema sind. Vor allem mit den Protesten im letzten Jahr wurde ein Diskurs um das für und wieder
des pfingstlichen Rituals initiiert, der deutlich über die Spektren der Verbindungen und deren
dezidierte Kritiker_innen hinaus ging.
Wir finden eine Auseinandersetzung mit dem Thema Studentenkorporationen mehr als wichtig und
wollen deshalb eine Woche vor Pfingsten alle Interessierten einladen, sich die Argumente beider
Seiten anzuhören. Wir sehen es als unsere Pflicht, als Freundinnen und Freunde des politischen
Diskurses, einen Rahmen zu schaffen in dem sich über ein Ereignis, das uns in Coburg alle, und das
Jahr für Jahr betrifft, einmal gemeinsam diskutiert werden kann.
Außerdem ist es unerlässlich sich den Fakten einmal ohne Vorurteile zu stellen, um sich eine eigene
Meinung bilden zu können.
Die Moderation wird von der Journalistin des Coburger Tageblatts Simone Bastian übernommen.
Nachdem letzten Donnerstag in einer e-Mail des AHCC die, lange feststehende, Teilnahme der
Vertreter des CCs zurückgenommen wurde, geriet die Veranstaltung ins wanken, und wir sahen den
notwendigen Meinungsaustausch gefährdet. Das Verhalten, was uns die Vertreter des Coburger
Convents entgegen brachten, müssen wir als höchst unprofessionell werten, da dieses die
Organisation der Veranstaltung enorm erschwerte. Da die Absage daraufhin durch Rüdiger Franz
zurückgenommen wurde stehen die Podiumsteilnehmer_innen nun fest.
Die Podiumsteilnehmer_innen sind, u.a. Rüdiger Gerald Franz, Mitglied der Landsmannschaft
Teutonia Bonn und Sprecher für die Vorpäsidierenden im Coburger Convents.
Ebenso wird Veit Stößlein, Slesvico-Holsatia v. m. Cheruscia, Franconia-Teutonia auf der Schanz,
Alemanno-Palatia, für den CC sprechen.
Dr. Alexandra Kurth, Politikwissenschaftlerin der Justus-Liebig-Universität Gießen, beschäftigt
sich in seit Jahren intensiv mit dem Thema der Studentischen Verbindungen und wird ebenfalls auf
dem Podium vertreten sein.
Der Journalist und Sozialwissenschaftler Jörg Kronauer gilt als Kritiker von Studentischen
Verbindungen
Aus der Position eines Lehrenden gegenüber studentischen Verbindungen wird der Coburger FHPräsident
Prof. Dr. Michael Pötzl argumentieren.
Als Vertreter_in des Bündnis gegen den CC wird Sebastian Ebert anwesend sein.
Zusätzlich war ein Platz für einen Coburger Bürgermeister vorgesehen, da die Stadt Coburg eine
nicht unerhebliche Rolle in der Umsetzung des Pfingstkongress einnimmt. Sie kümmert sich nicht
nur um die für den reibungslosen Ablauf nötige Infrastruktur, indem sie öffentliches Gelände zur
Vollziehung der deutschtümelnden Rituale des Coburger Convents freigibt und Schlafplätze in den
Schulen zur Verfügung stellt, obwohl diese immer wieder, Opfer vom Verschmutzungen durch
sämtliche vorstellbare Körperausscheidungen werden.
Die Bürgermeister marschieren sogar teilweise selbst beim Fackelmarsch mit, begrüßen den CC in
einer öffentlichen Zeremonie und lassen Stadt und Rathaus mit CC-Utensilien schmücken und
beflaggen.
Wie wir von Michael Selzer, Pressesprecher der Stadt, erfahren, sehen die Herren Kastner und
Tessmer trotz alledem keinen Anlass zur Teilnahme an der Podiumsdiskussion, da „(...)das Thema
„Studentische Verbindungen: Ein Relikt der Vergangenheit?" keinen thematischen Zusammenhang
mit den Aufgaben der Bürgermeister erkennen [lässt]."
Wir können diese Aussage nicht nachvollziehen, denn der Coburger Convent ist die größte deutsche
Dachorganisation Studentischer Verbindungen, und ihr Pfingstkongress wäre wohl ohne das
Engagement der Stadt und das besondere Engagement der beiden Bürgermeister kaum
durchführbar. Wir finden es sehr bedenklich, dass sich die politisch Verantwortlichen der
Diskussion nicht stellen, und den Diskurs mit uns meiden.

 


 

Zur Ankündigung im Coburger Tageblatt (Größe: 221 kB; Downloads bisher: 2850; Letzter Download am: 29.06.2017)

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