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Bäume an der Lauter gefallen - Kritik an Grünflächenamt

Bäume fallen

Die Bäume an der Lauter sind gefallen -  massive Kritik am Grünflächenamt der Stadt nach mehreren Baumfällungen im Stadtgebiet

 


Bäume gefallen

 

Die Bäume an der Lauter sind nun gefallen. Wie berichtet, konnten die Bäume am "Coburger Eck" - vorerst - gerettet werden.Bäume fallen2

 

Die Informationspolitik soll seitens der Stadt bei solchen Maßnahmen wesentlich verbessert werden.

 

Vielen Dank von dieser Stelle an die Bürgerinitiative für ihren großen Einsatz!

 

Abschließend die Pressemitteilung aus dem Tageblatt (Größe: 265 kB; Downloads bisher: 1684; Letzter Download am: 29.06.2017).

 

 

 


 

28.02.2009

 

Demonstration/ Kundgebung: "Bäume haben eine Lobby - uns!"

 

Am Samstag, den 22.02.2009 fand eine Kundgebung von AnwohnerInnen und UnterstützerInnen gegen die Baumfällungen an der Lauter statt.

 

Einen Bericht von der Kundgebung hat die Neue Presse online gestellt.

 

Mittlerweile haben die Baumfällungen begonnen.

 

Das Grünflächenamt war in den letzten Wochen bzgl. der vielen öffentlich wahrgenommenen Baumfällungen massiv in Kritik geraten. Näheres erfahren Sie hier.




Teilkompromiss erzielt!

 

13.02.2009:

 

Der sogenannte komplette "Lauterkahlschlag" ist in der geplanten Variante ausgebremst. Eine Alternativlösung wird gefunden werden. Somit sind die Forderungen der AnwohnerInnen und den Menschen, die sich mit ihnen solidarisiert haben, angehört worden.

 

Was wir Grünen besonders kritisiert haben, die mangelnde Infomationspolitik (siehe unten), wird für die Zukunft anders gehandhabt werden.

 



Sitzung des Bau- und Umweltsenats am 11.02.2009:

 

Das Ergebnis der Sitzung kann man folgendermaßen zusammenfassen:

 

Bürgermeister Ulmann ist sensibilisiert: er gibt noch detaillierte Informationen an die Presse weiter, nachdem er sich nochmals mit dem Wasserwirtschaftsamt in Kronach besprochen hat. Dann will er auch konkrete Zahlen zu den zu fällenden Bäumen nennen.
Bei der geplanten Straßensanierung Gustav-Freytag-Weg (zur Veste hoch) ist vor ca. einem Jahr bereits ein Ortstermin gewesen, aber hier soll die Informationsarbeit besser laufen als bei der Lauter-Hochwasserfreilegung.
Ich bat darum, bei solch sensiblen Themen den Bau- und Umweltsenat zu beteiligen, denn dafür sei er ja auch da.
Auch Petra Schneider sprach deutlich an, dass die Stadt sich um mehr Bürgerbeteiligung hätte kümmern müssen.

 

Wolfgang Weiß

 


 

Detaillierte Planungsänderungen finden Sie hier (Größe: 254 kB; Downloads bisher: 1326; Letzter Download am: 29.06.2017) und hier (Größe: 217 kB; Downloads bisher: 1212; Letzter Download am: 29.06.2017).

 


 

 

Am Mittwoch, den 03.02.2009 fand - auch auf unser Betreiben hin -

Protestierer Fluss

eine Ortsbegehung mit Bürgermeister Ulmann als Vertreter der Stadt Coburg und Herrn Schubart vom Wasserwirtschaftsamt Kronach statt.

 

 

 

 

 

 

Ulmann erläutert Schule

 

 

Bürgermeister Ulmann erläuterte das

Zustandekommen der

Entscheidung im Rahmen des Hochwasserschutzkonzepts der Stadt

( Interview auf i-tv und Radio Eins Coburg ).

 

 

 

 

 

Herr Schubart vom Wasserwirtschaftsamt Kronach erläuterte die Maßnahme.

( Interview auf i-tv ).

Schubart erläutert Schule

 

 

Es kamen weit über 100 interessierte  BürgerInnen und Protestierende.

 

 

 

 

 

 

 

Schlauer war danach niemand. Das Wasserwirtschaftsamt und die Stadt hoben die Notwendigkeit des Hochwasserschutzes hervor. Dem stimmten auch die Protestierenden zu, wollten sich aber nicht mit dem Kahlschlag zufrieden geben

( Interview Vertreter der Protestierenden - i-tv ).

 

Ortstermin Lauter Protestierer Banner

 

Verwirrend war für alle, dass ein als Naturdenkmal gekennzeichneter Baum plötzlich kein Naturdenkmal mehr war und blaue Farbe (so sind die zu fällenden Bäume gekennzeichnet) an Bäumen war, die gar nicht gefällt werden würden. Diese habe "irgendwer anderes hingesprüht"?!

 

Seitens der Betroffenen wurde die mangelnde Informationspolitik kritisiert.

Dem wurde entgegen gehalten, die BürgerInnen hätten ins Coburger Amtsblatt schauen müssen.

 

 

WRB Schule

 

 

Ortstermin Lauter Charly-Wolf

 

Grünen-Stadtrat Wolf-Rüdiger

Benzel und Vorstandsmitglied

Bernd Carl.

 

 

 

 

Gerade die Informationspolitik kritisieren wir besonders:

 


 

 

Der Ortstermin mit Wasserwirtschaftsamt, Vertretern des Bauamtes und dem 3. Bürgermeister Ulmann hat den BürgerInnen und Betroffenen gezeigt, dass nur wenig Möglichkeiten zur Rettung der Bäume existieren und die Vertreter des Wasserwirtschaftsamtes, geführt von Herrn Schubart, mit großer Überheblichkeit darauf beharren, im Recht zu sein und von den BürgerInnen die Hol-Schuld einzufordern. Natürlich wurde via Amtsblatt informiert. Wenn man jedoch daran interessiert wäre, im Konsens mit Betroffenen zu bauen, dann sieht die Respektierung des Bürgerwillens anders aus. Frühzeitige Information und gegenseitiger Austausch wären hier angebracht. Aber wahrscheinlich ist dies nicht gewollt, es ist recht bequem, über die Köpfe der Bürger hinweg zu entscheiden. Eine Folge dieses Verhaltens ist der Vertrauensverlust in die Mandatsträger und Politikverdrossenheit.

Herrn Bürgermeister Ulmann kann man nur nahe legen zu retten, was zu retten ist. Er sollte sich hierbei in der Pflicht sehen. Der 3. Bürgermeister ging im August 2008 aufgrund der Ergebnisse des Planfeststellungsverfahrens zur Hochwasserfreilegung der Lauter davon aus, dass durch die vorgesehenen Ausbaumaßnahmen mit keinen erheblichen nachteiligen Umwelteinwirkungen zu rechnen ist. Aufgrund dieser Annahme wurde von einer Umweltverträglichkeitsprüfung von seiner Seite aus abgesehen. Dies stellt sich nun ganz klar als nachteilig für das Heiligkreuz-Viertel heraus.

Das Charakteristische dieses malerischen Coburger Winkels wird über viele Jahrzehnte nicht wieder zu erkennen sein. Erneut wird ein Coburger Kleinod und Lebensraum durch unsensibles Handeln zerstört. Und auch der Frust der Coburger BürgerInnen über diese Vorgehensweise von Amtswegen wird sicher ebenso fest sitzen, wie die vorgesehene Betonmauer in der Gartenstraße. Der Eindruck verstärkt sich immer mehr, dass die Stadt Coburg mit großen Schritten auf ihr Ziel zugeht die Innenstadt baumfrei zu gestalten.

 

Für den Kreisverband:

 

Martina Weyh

 

Die Stellungnahme wurde mit den aktuellen Ereignissen verknüpft in der Presse ( hier (Größe: 126 kB; Downloads bisher: 1483; Letzter Download am: 29.06.2017) und hier (Größe: 205 kB; Downloads bisher: 1220; Letzter Download am: 29.06.2017) ) veröffentlicht.

 

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