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Antrag Kein Flugplatz Stadt und Land

Es geht ums Ganze

Kein Flugplatz nirgendwo!

 

Zu den neuerlichen Überlegungen, einen Flugplatz im Landkreis durchzudrücken erinnern wir daran, dass wir zur Stadtratssitzung im August 2008 (!) einen entsprechenden Antrag gestellt haben, um den Verkehrslandeplatz zu verhindern. Hier geht es zum Antrag...

 

 

 

Antrag

 

 

  1. Der Stadtrat zu Coburg spricht sich ausdrücklich gegen eine weitere Standortsuche und Realisierung eines Verkehrslandeplatzes im Landkreis Coburg aus.

  2. Der Stadtrat zu Coburg kündigt mit sofortiger Wirkung seine Mitgliedschaft in der ARGE auf.

  3. Der Stadtrat zu Coburg bittet den Coburger Kreistag, die Einwände der Stadt Coburg gegen einen Neubau bei ihrer Entscheidung zum Verkehrslandeplatz im Landkreis mit zu berücksichtigen.

 

 

Gründe

 

Die Stadt Coburg ist im Besitz des gut funktionierenden Verkehrslandeplatzes Brandensteinsebene. Die Brandensteinsebene ist bis zu 5,7 Tonnen für den Werksflugverkehr zugelassen. Die ansässige Industrie verfügt also über eine geeignete Infrastruktur für den Flugbetrieb. Weitergehende Forderungen der Industrie sind abzulehnen, da sich in unmittelbarer Nähe die beiden Großflughäfen Nürnberg und Erfurt befinden. Diese sind in ca. einer Autofahrstunde erreichbar.

 

Die Politiker und die Bevölkerung der angrenzenden Landkreise Bamberg und Lichtenfels haben sich bereits klar gegen einen neuen Flugplatz ausgesprochen.

 

 

 

 

Ein Neubau eines Verkehrslandeplatzes im Raum Coburg würde mind. 30 Millionen Euro Baukosten verschlingen. Die bei einem Betrieb anstehenden Kosten würden auf unbestimmte Zeit Millionen von Euro binden.

Da aber zurzeit nur die Stadt Coburg über einen finanziell abgesicherten Haushalt verfügt, müsste diese den Löwenanteil aufbringen. Der Landkreis Coburg könnte aufgrund seiner Haushaltslage hierbei nur wenig finanziell beitragen.

 

Öffentliche Gelder sind aufgrund der wirtschaftlichen Auslastung auszuschließen. Nicht einmal die Bayerische Staatsregierung wird sich auf ein solches unkalkulierbares Risiko einlassen. Vergleichbare negative Beispiele von Flugplätzen gibt es genug.

 

Ein Neubau eines Verkehrslandeplatzes ist aus ökologischer und ökonomischer Sicht gegenüber der Coburger Stadt- und Landkreisbevölkerung abzulehnen, da er mit einem sehr hohen Risiko verbunden wäre.

 

Gerade wo die Energieressourcen immer mehr abnehmen und die Preise steigen, dafür Bildungs- und Sozialproblematik zunehmen und für jedermann/-frau ersichtlich sind, können und dürfen sich Kommunen nicht in solche finanzielle Abenteuer stürzen.

 

Letztendlich müssen wir auch die berechtigten Ängste und Sorgen unserer Stadtteilbewohner von Beiersdorf und Bertelsdorf berücksichtigen. Bei der Realisierung eines Verkehrslandeplatzes Meeder wären die Stadtteile mit all den zu erwarteten Nachteilen betroffen.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 


 

Ergebnis

 

 

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