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Wie geht es weiter mit der europäischen Finanzkrise? Sven Giegold in Coburg am 26.08.13

Kaum ein Thema hat aktuell eine so große Tragweite wie die europäische Finanzkrise – und doch scheinen die deutschen Bürgerinnen und Bürger davon weitgehend unberührt. Die Politik der Bundeskanzlerin wird als beruhigend, vor allem aber alternativlos wahrgenommen. Finanzkrise in Europa – war da was?

 

Die Coburger Grünen meinen: Angela Merkel macht nicht alles richtig, sondern vieles falsch; über die europäische Finanzkrise zu sprechen, ist daher auch weiterhin wichtig. Alternativen zur aktuellen Sparpolitik müssen diskutiert werden, wenn Europa gemeinsam eine Lösung finden soll – auch und gerade vor Ort, um das Feld nicht einseitig den Konservativen zu überlassen.

 

Für Montag, den 26. August, haben die Coburger Grünen daher einen Kenner sowohl der europäischen Finanzpolitik als auch einen Vordenker alternativer Wirtschaftskonzepte eingeladen: Ab 20 Uhr spricht im Münchner Hofbräu Sven Giegold, Mitglied der Grünen Fraktion im Europarlament zum Thema „Wie geht es weiter mit der europäischen Finanzkrise? – Grüne Lösungen“. Anschließend besteht Gelegenheit zu Fragen und Diskussion.

 

Sven Giegold ist Wirtschaftswissenschaftler und Finanz- und Wirtschaftspolitischer Koordinator der Grünen/EFA-Fraktion im Europaparlament. Seit den frühen 1990er Jahren beschäftigt er sich intensiv mit den Themen Globalisierung und Solidarische Ökonomie und ist außerdem Mitbegründer von Attac Deutschland.

Aktuell diskutierte Lösungsansätze für die europäische Finanzkrise reichen von einem „Weiter so“ bis zum (schnellen) Ausstieg aus dem Euro. Thema des Abends werden daher auch die Zusammenhänge zwischen Wachstums- und Sparpolitik sein und die Frage, ob beides überhaupt gemeinsam funktionieren kann.

Darüber hinaus ist für eine Überwindung der Krise aber auch die Frage wichtig, was Deutschland – das innerhalb des Landes aktuell vor allem als Zahler der Krise wahrgenommen wird – eigentlich zum Entstehen der Krise beigetragen hat. Denn inzwischen ist klar, dass die einseitige Exportfixierung und die damit verbundenen niedrigen Löhne in Deutschland zu einem Ungleichgewicht innerhalb Europas geführt haben, das nicht ohne Folgen geblieben ist.

 

Die größte Illusion bei der Schaffung eines gemeinsamen europäischen Wirtschaftsraumes aber war, dass dieser ohne eine gemeinsame Wirtschaftspolitik funktionieren kann. Für die Zukunkt ist daher auch die Frage wichtig, wie eine künftige europäische Wirtschaftspolitik aussehen kann und soll?

Eine mögliche Antwort wird Sven Giegold vorstellen: Das Konzept des Green New Deal geht Klima- und Wirtschaftskrise gemeinsam an. Im Zentrum stehen die konsequente Regulierung der Finanzmärkte, die Konzentration von Konjunkturprogrammen auf Klimaschutz, Bildung und Soziale Gerechtigkeit sowie die strukturelle Veränderungen in der Weltwirtschaft zugunsten der Entwicklungsländer. Ist dieses Konzept nur eine schöne Idee zur Weltverbesserung oder aber eine echte Chance auf erfolgreiche „grüne“ Ökonomie?


Die Coburger Grünen freuen sich auf zahlreiche Interessierte und gute Diskussionen. Der Eintritt ist frei.

 

 

Ina Sinterhauf

20.08.2013

 

 

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