Login

Login




Passwort vergessen?
.

 

Mitmachen und Mitglied werden

 


 

Atomausstieg selber machen

 


 

Grüne Emanzipatorische Linke

 

Grüne - Linke

Sozial, ökologisch, basisdemokratisch, gewaltfrei

 


 

Datenschutz ist Bürgerrecht

 

Überwachungsstaat

verhindern -

Datenschutz ist Bürgerrecht

 

.

Antrag zur April-Sitzung des Stadtrats: Unterstützung der BI Achtung Hochspannung bei Klagen gegen "Südwestkuppelleitung"

2012 Ostermontagskundgebung Teaser

Seit 2006 laufen die Planungen zur sogenannten "Südwestkuppelleitung", einer 380-Kilovolt-Höchstspannungsleitung vom Raum Halle über Altenfeld/Thüringen und Redwitz an der Rodach nach Bergrheinfeld zum Raum Schweinfurt. Während die Trasse von Redwitz a.d.Rodach bis Bergrheinfeld durch Auf- und Nachrüstung auf einer vorhandenen Stromtrasse realisiert werden soll, ist für den Abschnitt Erfurt-Vieselbach - Redwitz eine Neubautrasse vorgesehen.

 

Wir Grüne sind der Meinung: Die Leitung ist nicht notwendig!

 

Angeblich wird die Südwestkuppelleitung gebraucht, um Windstrom aus dem Norden und Osten Deutschlands nach Bayern zu transportieren, der dort Atomstrom ersetzen soll. Zu diesem Ergebnis kam die Deutsche Energie-Agentur, kurz Dena mit einem Gutachten, das sie bis heute verteidigt.

 

Wir sehen nach wie vor die Integration von Windenergie ins deutsche Stromnetz als vorgeschobenes Argument. Hauptsächlich dient die Trasse dem Stromhandel und der Verbesserung der Absatzmöglichkeiten von Kohlestrom, mit dem Vattenfall Europe in den neuen Bundesländern sein Hauptgeschäft bestreitet. Die Argumentation, der Leitungsbau sei wegen Windstrom notwendig, soll Widerstände klein halten und die Finanzierung des Leitungsbaus alleine den privaten Stromkunden aufbürden, die über die Zahlung von Netzentgelten die Infrastruktur der großen Stromkonzerne bezahlen sollen.

 

Wir Grüne haben von Anfang an die Pläne zur "Südwestkuppelleitung" kritisch begleitet:

 

Gemeinsames Positionspapier zur Südwestkuppelleitung (Größe: 144 kB; Downloads bisher: 1816; Letzter Download am: 29.06.2017)

 

Pressemitteilung zur Südwestkuppelleitung (Größe: 131 kB; Downloads bisher: 2122; Letzter Download am: 29.06.2017)

 

Unser Stadtratsantrag zielt auf die Unterstützung der Bürgerinitiative Achtung Hochspannung, die mit viel Energie und Kompetenz den Kampf gegen die Leitungsneubaupläne aufgenommen hat: während alle betroffenen Kommunen entlang der Neubautrasse die Bürgerinitiative unterstützen, hält sich bislang die Stadt Coburg zurück. Mit unserem Antrag soll sich das ändern. Der Kampf gegen die Südwestkuppelleitung ist nämlich in die heiße Phase getreten: gegenwärtig laufen vor dem Bundesverwaltungsgericht vier Klagen betroffener Bürgerinnen und Bürger. Die Bürgerinitiative stärkt den Klagenden den Rücken und braucht jede Unterstützung, die sie kriegen kann.

 

Hier unser Antrag im Wortlaut:

2014.04.14 Antrag auf Unterstützung der BI Achtung Hochspannung (Größe: 1,86 MB; Downloads bisher: 6685; Letzter Download am: 29.06.2017)

 

 

Wolfgang Weiß

16.04.2012

 

 

 

 

Dieser Artikel wurde bereits 20701 mal angesehen.



.