Login

Login




Passwort vergessen?
.

 

Mitmachen und Mitglied werden

 


 

Atomausstieg selber machen

 


 

Grüne Emanzipatorische Linke

 

Grüne - Linke

Sozial, ökologisch, basisdemokratisch, gewaltfrei

 


 

Datenschutz ist Bürgerrecht

 

Überwachungsstaat

verhindern -

Datenschutz ist Bürgerrecht

 

.

Update 16.06.: fördert der Coburger Convent den Alkoholmißbrauch?

500000 km weg

 

 

"Unsere Grundsätze richten sich in erster Linie an uns selbst. Aber jeder, der sich fragt, ob er zu uns gehören möchte, wird verständlicherweise wissen wollen, welche Werte und Ideale das denn eigentlich sind, durch die wir uns definieren..." (Coburger Convent). Hier klären wir auf!

 

 

 

FAQ:

 

Fördert der CC den Alkoholmißbrauch?

 

CC-gspien-bei-FugaVII

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Nein, der CC befördert den Alkoholmissbrauch nicht. Er betreibt ihn nur. Nach innen und außen.

Innerhalb der Verbindungen gibt es feste "Trinkzeremonien" (CC). V

on der Aufnahme in eine Verbindung an ist der Alkohol ein wesentliches Bindeglied zwischen den Korporierten. Befördert wird der Alkoholmissbrauch beim Pfingsttreffen von anderer Seite. Ein kleiner Streifzug an Pfingsten durch die Stadt zeigt dies: Mit freundlicher Genehmigung der Stadtverwaltung ist Komasaufen im Hofgarten plötzlich wieder erlaubt. Es hat auch keinerlei Konsequenz, wenn sich in die Fußgängerzone erbrochen wird. Drei betrunkene Landsmannschafter pinkeln auf dem Marktplatz um die Wette. Wer es weiter schafft. Die Polizei schaut zu. Frauen schleppen ihre Männer ins Hotel. CC'ler speien in die Schulturnhalle. Die Alkoholleichen werden ins Klinikum gefahren. Einem wurde ein Hitlerbart mit Filzstift aufgemalt. Ein lallender Korporationsstudent tritt einem Langhaarigen in den Hintern. Wie kommt man nur darauf, dass der Kreislaufzusammenbruch nach fünf Kilometern Laufen etwas mit dem Abend zuvor zu tun haben könnte? Den Rest kann man im Bußgeldkatalog der Stadt nachlesen, der für Einheimische ab heute wieder gilt.

 


Ist der CC revanchistisch?

 

 

Welchen anderen Schluss lassen folgende Tatsachen zu? Die Mitgliedschaft im CC und gleichzeitig in der NPD wird zugelassen. Das Motto des CC ist unter anderem „Vaterland" - dem CC gehören Verbindungen aus Österreich an. In Verbindungen des CC wird das „Deutschlandlied" in allen drei Strophen gesungen - das Staatsgebiet ist hier nicht unbedingt zwischen Isar und Elbe begrenzt. Das bekannte CC-Mitglied Günther Oettinger erklärt der verblüfften Bevölkerung, dass der Nazirichter Filbinger eigentlich Widerstandskämpfer gegen die Nazis war. Im Dachverband der Verbände arbeitet man mit der „Deutschen Burschenschaft" (DB) zusammen, publikumswirksam werden jedoch jedes Jahr wieder die Unterschiede zwischen den beiden Verbänden

betont. Einzelne Verbindungen (der DB) werden vom Verfassungsschutz beobachtet. Der Gedenkstein „Unsere vergessene Heimat" und das Ehrenmal für die gefallenen deutschen Soldaten im Hofgarten suggerieren, dass die Deutschen allein Opfer einer fernen Nazidiktatur wurden. Vertreibung ist sicherlich Leid. Nur ist dies Folge des Handelns derjenigen, denen beim jährlichen Heldengedenken die Ehre erwiesen wird.

Die Geschichte lassen wir uns vom CC jedenfalls nicht umschreiben.

 


 

Ist der CC frauenfeindlich?

 

Eine mir bekannte Studentin hat in den Wirren des Nachrückverfahrens ein wahnsinnig günstiges Zimmer in einem Verbindungshaus bekommen. Als ihr Tage später gesagt wurde, sie wäre verpflichtet, den Verbindungsbrüdern auf deren abendlichen Treffen Bier auszuschenken, zog sie von dannen.

Jede Frau kann also erst einmal froh sein, dass sie nicht Mitglied im Coburger Convent sein darf. Warum Kritik daran üben, wenn die Männer im CC „Beziehungskonflikte aus (ihren) Gemeinschaften heraus halten" wollen und Frauen nicht aufnehmen?

Weil sich hier eine von Männern organisierte und dominierte Welt zeigt - Frauen sollen von vornherein weniger Chancen eingeräumt werden, von den zahlreichen Beziehungen in und zwischen den Verbindungen zu profitieren. Und das schon im Studium. Diese Strategie soll letztlich nur verhindern, dass Frauen in die Chefetagen von Aktienkonzernen gelangen, Regierende Bürgermeisterin oder gar Ministerpräsidentin werden. Ganz im Gegenteil wird beim CC tatsächlich die Tradition gewahrt - die der Herrschaft des Mannes.

Der CC beschäftigt sich nicht mit der Frauenfrage. „Ein Arbeitgeber darf auch nicht in die Gewerkschaft" war die Antwort auf die Frage der Mitgliedschaft von Frauen im CC.

Möchte der CC hingegen Geschlechtergerechtigkeit leben, so muss er auch Männern die Mitgliedschaft verbieten. Was wiederum unterstützenswert wäre.

 

 


Dieser Artikel wurde bereits 10363 mal angesehen.



.