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Ostermontags-Demo am AKW Grafenrheinfeld ein voller Erfolg !

2011.04.25-20

Ein super Wetter, lauter nette Leute, eine klasse Stimmung! Nur ein trauriger Anlass: das Gedenken an die Opfer von Tschernobyl und Fukushima. Und eine wichtige Botschaft: wir müssen raus aus der Kernenergie! Je schneller, umso besser! Ein Bericht von der Anti-Atom-Demo am Kernkraftwerk Grafenrheinfeld.

 

Der Bus, den der Kreisverband Coburg-Stadt von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN organisiert hatte, war bis auf den letzten Platz voll: 50 Coburgerinnen und Coburger fuhren am Ostermontag nach Bergrheinfeld, um von dort aus an dem Sternmarsch zum Atomkraftwerk Grafenrheinfeld teil zu nehmen und bei der Schlusskundgebung dabei zu sein. Viele andere aus Coburg, aus Ober- Mittel- und Unterfranken waren gekommen. Menschen aus Nordbayern, Hessen und Thüringen, die ein deutliches Zeichen setzen wollten für Atomausstieg und Energiewende: 15.000 Menschen bildeten die bisher größte Anti-Atom-Demonstration, die es bisher in Nordbayern gegeben hat.

 

Als erster Redner auf der Bühne sprach Sebastian Schönauer, stellvertretender Vorsitzender des Bund Natuschutz in Bayern. Er erinnerte daran, dass der Bund Naturschutz schon seit Jahrzehnten auf die Gefahren der Atomenergie aufmerksam macht und erst jetzt die Politik bereit ist, die Sorgen der Menschen ernst zu nehmen. Sebastian Schönauer machte auf die zahlreichen Abhängigkeiten einiger Parteien und Politiker mit der Atomindustrie und den Großbanken aufmerksam, die mit ihren Krediten Atomprojekte im In- und Ausland finanzieren. Seiner Ansicht nach brauchen wir nicht nur eine andere Energiepolitik, wir brauchen auch eine andere Finanz- und Wirtschaftspolitik, die Mensch und Umwelt in den Mittelpunkt des Handelns stellt.

 

Großen Beifall erhielt Gudrun Pausewang, Autorin des Jugend-Romans "Die Wolke" für ihr leidenschaftliches Plädoyer, endlich die Konsequenzen aus Tschernobyl und Fukushima zu ziehen und möglichst bald aus der Atomenergie auszusteigen. Sie ermahnte die Zuhörerinnen und Zuhörer, sich für die Energiewende einzusetzen, nicht leichtgläubig auf Versprechen der Politik herein zu fallen und das einzufordern, was wir alle wollen: eine bessere und sichere Welt für uns und kommende Generationen.

 

Peter Hub, Schweinfurter Schauspieler und ebenfalls Atomkritiker, las ein Interview mit einem Tschernobyl-Opfer: ein Mann, der durch den Super-GAU seine ganze Familie verlor; Frau und Kinder starben an den Folgen der radioaktiven Verstrahlung. Und er, der Überlebende, fühlt sich wie ein Ausgestoßener, ein Fremder, ein Mensch aus einer anderen Welt - der Welt der nuklearen Katastrophe, die bis zum heutigen Tag anhält.

 

Während der Kundgebung wurden schwarze und gelbe Luftballons in den Himmel entlassen, um zu zeigen, wohin bei einer Katastrophe im Atomkraftwerk Grafenrheinfeld die radioaktive Wolke geweht werden würde. An diesem Tag hätte es Würzburg erwischt.

 

Die Organisatoren der Veranstaltung bedankten sich bei der Gemeinde Bergrheinfeld, die mit ihrer Logistik den Sternmarsch und die Kundgebung unterstützte. Dank ging auch an die Beamtinnen und Beamten der Polizei, die ebenfalls für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgten und sich dezent zurück hielten (ein Vorbild für die Tage des Coburger Convents?). Wie einer der Mitorganisatoren von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Richtung Polizei sagte: "An solch einem Tag müssen wir Grüne einfach zusammen halten!"

 

Es folgen einige Bilder vom Ostermontag:

 

2011.04.25-01

Unser Bus aus Coburg; einer von vielen, die an diesem Tag nach Bergrheinfeld fuhren

 

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Angela Platsch, Wolf-Rüdiger Benzel, Roman Kollar und Thomas Götz von den Coburger Grünen

 

 

2011.04.25-03

Tausende von Menschen auf dem Weg zum Kundgebungsplatz

 

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2011.04.25-08

Der Platz vor der Bühne war angesichts des Ansturms von Menschen zu klein

 

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Die schwarz-gelbe "Wolke"

 

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Sebastian Schönauer vom Bund Naturschutz Bayern

 

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Gudrun Pausewang

 

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Peter Hub

 

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"Sonnenenergie statt Atomkraftidiotie"

 

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Wer damit wohl gemeint ist?

 

 

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"AKW nee"

 

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2011.04.25-17

"Kinder wollen lachen, nicht strahlen" (zumindest nicht radioaktiv)

 

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Ein Gespräch am Rande der Demo

 

2011.04.25-19

Wolfgang Weiß und Angela Platsch auf dem Weg zurück zum Bus

 

 

Wolfgang Weiß

30.04.2011

 

 

 

 

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