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Grüner Aschermittwoch in Coburg

2011 Aschermittwoch Q

Manche lernen nie dazu. Ausgerechnet Erwin Huber, Ex-Parteivorsitzender und Ex-Finanzminister, durfte seinen schwarzen Parteifreunden im Münchner Hofbräu erzählen: Wir sind die Besten. Die Grünen in Coburg gestalteten im selben Hause ihren politischen Aschermittwoch mit eigenem Personal!

 

Martina Benzel-Weyh, Vorstandssprecherin der Stadt-Grünen begrüßte die Gäste im Saal des "Münchner Hofbräus" und moderierte den Abend. Es waren nicht nur viele Interessierte gekommen: es gab auch zahlreiche Beiträge zum politischen Aschermittwoch.

 

Karlheinz Lipp begann mit drei Gedichten. Wortspiele um "Palim-Palim" (Karlheinz: "Da fällt mir nur Dieter Hallervorden dazu ein!"), was im Amerikanischen dann wohl "Palin, Palin" heißt. Oder: "Was reimt sich auf Seehofer?" Da es nichts gibt, musste der Dichter ein neues bayerisches Wort erfinden, dessen Bedeutung wohl "nix Gscheites" sein kann.

 

Stadtrat Wolf-Rüdiger Benzel ließ noch einmal die Haushaltsdebatte in der Stadt Coburg Revue passieren und legte die Position der Stadt-Grünen dar (siehe dazu auch den Beitrag auf dieser Homepage). Für den Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Stadtrat waren die Sparvorschläge des OB von Fantasielosigkeit und fehlendem Mut geprägt. Für ihn ein Zeichen dafür, dass das Stadtoberhaupt als "Auslaufmodell Kastner" bezeichnet werden könne.

 

Höhepunkt des Abends war wohl das Zwiegespräch der Stadt- und Land-Putzfrau Angela Platsch - Stadträtin in Coburg - und  Gabriele Jahn - im richtigen Leben Vorstandssprecherin der Land-Grünen. Die "Raumkosmetikerin" im Rathaus hat jetzt zwei Tage in der Woche frei und kann flanieren, weil ein Teil ihrer Stunden dem Spardiktat zum Opfer gefallen ist. Trotzdem bekommt sie noch genug vom politischen Geschehen mit, um in der Diskussion um Flugplatz, Beteiligung an der Bad Rodacher Therme, ICE-Baustelle hier und Flutung des Goldbergsees dort mit ihrer Kollegin diskutieren zu können. Die kreativste Idee des Abends: Auf der Pilgershöhe, Deponiefläche der ICE-Tunnelbauer bei Rödental, kommt statt einer riesigen Christus-Figur die Skulptur eines Wandermädels. Gabi steht dafür Modell und sie freut sich, dann so schön angestrahlt zu werden wie das SÜC-Center.

 

Zu guter Letzt wunderte sich Kreisrat Bernd Lauterbach über die vielen Stellen in Coburg Stadt und Land, wo gegraben und gebuddelt wird. Seine Annahme: man sucht nach Gold, um die prekäre Haushaltslage in den Griff zu bekommen.

 

2011 Aschermittwoch 1

Martina Benzel-Weyh bei der Begrüßung

 

2011 Aschermittwoch 2

Martina Benzel-Weyh: "Wir kommen auch gut ohne verlogene Moral zurecht!"

 

2011 Aschermittwoch 3

Karlheinz Lipp: "Was reimt sich auf Seehofer? Nix Gscheites!"

 

2011 Aschermittwoch 4

Wolf-Rüdiger Benzel: "Eine pauschale Kürzung über alle Ressorts, einschließlich Bildung und Kultur, wollten wir nicht mittragen!"

 

2011 Aschermittwoch 5

Der "Kleine Saal" im "Münchner Hofbräu": gut voll

 

2011 Aschermittwoch 6

Stadt- und Landmaus... äh: Stadt- und Land-"Putze"

 

2011 Aschermittwoch 7

Rathausputzfrau Angela Platsch kann französisch und englisch - Dank ihres OBs

 

2011 Aschermittwoch 8

Landratsamtputzfrau Gabriele Jahn dagegen hat so ihre Schwierigkeiten mit "Task Force" und "Skyline"

 

2011 Aschermittwoch 9

Bernd Lauterbach vermutet Goldgräber im Coburger Land

 

 

Wolfgang Weiß

11.03.2011

 

 

 

 

 

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