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Lektüre fürs Wochenende: DIE ZEIT vom 11. November

2010.11 DIE ZEIT Titelseite

Die Grünen haben es geschafft: sie sind ein großes Thema in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung DIE ZEIT ! Das ist vielleicht nicht so toll, wie im "Walk of Fame" in Hollywood aufgenommen zu werden, kommt der Sache aber ziemlich nahe.

 

Was kann man an einem solch stürmischen und verregneten Samstag Morgen machen? Man geht zu Fuß oder fährt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum nächsten Kiosk, kauft sich die aktuelle Ausgabe der Wochenzeitung DIE ZEIT, macht noch einen Schlenker zum nächsten Bäcker, kehrt umweltfreundlich nach Hause zurück und genießt bei fair gehandeltem Kaffee und einem oder zwei Croissant die Lektüre.

 

Der gegenwärtige Erfolg der Grünen ist ein wichtiges Thema in der Hamburger Wochenzeitung. Nicht nur auf der Titelseite geht es um die Grünen, auch auf den Seiten 2, 3 und 4 sind Themen rund um die Partei und um grüne PolitikerInnen zu finden.

 

Der "Auftakt" mit dem Titelbild ist der ZEIT etwas zu martialisch geraten. Die Grünen und eine grüne Faust - passt das zusammen? Freundlicher wird diese Faust auch nicht dadurch, dass sie aus einer Sonnenblume schießt. Sie kickt nicht mal die bescheuerte Werbung von RWE links und rechts vom Schriftzug der ZEIT weg (mit der suggeriert werden soll, dass der Energiekonzern, Betreiber zahlreicher Atom- und Kohlekraftwerke, umweltbewusst und gemeinwohlorientiert handelt). Und auch die Überschrift "Die grüne Dröhnung" wirkt provozierend.

 

"Die Grünen treffen das deutsche Lebensgefühl", ist auf Seite 2 zu lesen. Kann gut sein. Aber: "Man genießt den Wohlstand, man protestiert ein wenig und trennt den Müll." Repräsentiert das die grüne Wählerin, den grünen Wähler? Findet sich darin das Engagement grüner PolitikerInnen? Mir drängt sich das Gefühl auf, dass es auch den Hamburger Zeitungsmachern mit dem Erfolg der Grünen nicht so wohl ist. "Und was wollen die Grünen mit ihrer neuen Macht tun?", wird schon auf der Titelseite gefragt. Macht? Die hat gegenwärtig wohl Schwarz-Gelb im Bund, wie die unverantwortliche Aufkündigung des Atomausstiegs mit der damit verbundenen Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken oder die unsoziale aktuelle Gesundheitsreform zeigen.

 

Wer sind die Menschen, die Grün wählen, wird auf Seite 3 gefragt. Und auf Seite 4 werden vier grüne Oberbürgermeister vorgestellt, die es inzwischen in Deutschland gibt, darunter auch Benedikt Bispring in Lauf bei Nürnberg. Dass es diese vier Bürgermeister gibt, die großen Kommunen vorstehen, beweist, dass grüne Politik den "Praxistest" bestanden hat: glaubhafte Politik, nachhaltige Politik, Politik für Mensch und Natur, die mehrheitsfähig geworden ist. Ob die BürgerInnen in Freiburg, Konstanz, Tübingen und Lauf grüne Kommunalpolitik als "Dröhnung" empfinden - das muss man die Leute dort selber fragen.

 

Einige der Artikel in der Wochenzeitung DIE ZEIT sind auch online gestellt:

DIE ZEIT vom 11. November 2010

 

2010.11 DIE ZEIT Seite 1

 

2010.11. DIE ZEIT Seite 2

 

2010.11 DIE ZEIT Seite 3

 

2010.11 DIE ZEIT Seite 4

 

Wolfgang Weiß

13.11.2010

 

 

 

 

 

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