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Studie der Grünen legt Abzocke von Stromkunden bei RWE offen

Strompreisentwicklung D ab 2008

Im Auftrag der grünen Bundestagsfraktion erarbeitete der Leverkusener Energieexperte Gunnar Harms ein Gutachten zur aktuellen Strompreiserhöhung von RWE. Der Energiekonzern hat den Strompreis zum 1. August um 1,5 Cent je Kilowattstunde erhöht. Fazit des Gutachtens: "Von 2009 nach 2010 wäre aufgrund der gesunkenen Börsenpreise ... eine Preissenkung um knapp 1 Cent je Kilowattstunde angemessen gewesen."

 

Dass die Liberalisierung des Strommarks in Deutschlands zu mehr Wettbewerb und damit zu angemessenen Strompreisen für die Kunden geführt hat - davon kann man immer noch nicht ausgehen. Nach wie vor beherrschen die vier großen Energiekonzerne RWE, E.ON, EnBw und Vattenfall den deutschen Strommarkt und drücken ihre Preise durch. Vor allem die Haushaltskunden zahlen die Zeche, während die Strompreise für die Abnehmer in Industrie und Gewerbe gesunken sind.

 

Besonders dreist ist die Behauptung von RWE, die gestiegene Umlage für Erneuerbare Energien sei schuld an der Preiserhöung. Andere, plausible Begründungen: Fehlanzeige! Die Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat die Preisgestaltung bei RWE durch ein Gutachten analysieren lassen. Ergebnis: Diese Preiserhöhung ist nicht nachvollziehbar und damit "reine Abzocke": RWE wird mit der aktuellen Strompreiserhöhung in diesem Jahr rund 100 Millionen Euro zusätzlich verdienen. Nach Aussage der grünen Bundestagsfraktion sieht es bei den anderen drei großen Energiekonzernen nicht viel besser aus: ungefähr eine Milliarde Euro sei den Stromkunden in Deutschland in diesem Jahr zu viel in Rechnung gestellt worden.

 

Nach der Sommerpause wird sich der Verbraucherausschuss des Bundestages mit dem Thema auseinander setzen.

 

Mehr Informationen zum Thema finden sich auf der Internetseite der grünen Bundestagsfraktion

Direkt zum Thema geht es beim Eintrag Strompreise 3. August 2010 "Stromversorger als Abzocker entlarvt". Dort gibt es auch einen Link zur Kurzfassung der Studie von Gunnar Harms.

Und beim Eintrag Verbraucherpolitik 12. August 2010 "Kein Interesse am Verbraucher" sieht man die deutschen Strompreise im Vergleich zu anderen europäischen Energiepreisen.

 

Wolfgang Weiß

12.08.2010

 

Strompreisentwicklung D ab 2008

Grafik aus der Kurzfassung der Studie von Gunnar Harms, S. 11

 

 

 

 

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