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Grüner Stadtratsantrag: Coburg unterzeichnet die Deklaration für biologische Vielfalt

Logo Strategie biologische Vielfalt

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2010 als internationales Jahr der biologischen Vielfalt ausgerufen. Doch global bewegt sich in Sachen Artenschutz genauso wenig wie beim Klimaschutz. Jetzt sind die Akteure auf kommunaler Ebene gefragt, die in ihrem Rahmen das Mögliche tun, um sich für den Erhalt der biologischen Vielfalt zu engagieren.

 

28.07.2010

 

In der Juni-Stadtratssitzung wurde mit Einverständnis des Antragstellers der Antrag in den Bau- und Umweltsenat als zuständiges Fachgremium zur weiteren Behandlung verwiesen. Am 14. Juli wurde der Antrag behandelt. Der Verwaltungsvorschlag von Werner Weber, Stabsstelle Umwelt, sah eine Ablehnung vor. Die Stadt Coburg sei bereits einige Verpflichtungen eingegangen, die zunächst abgearbeitet werden müssten. Wolfgang Weiß plädierte für eine Verabschiedung, weil die Deklaration für biologische Vielfalt zum einen die Bereiche in der Stadtverwaltung stärke, die bereits jetzt in Sachen Biotop- und Artenschutz gute Arbeit machen, und zum anderen im Bündnis mit anderen Kommunen, welche die Deklaration bereits unterzeichnet hätten, auf Bund und Land eingewirkt werden kann, um entsprechende Rahmenbedingungen und Förderungen zu erhalten. Schließlich machte Wolfgang Weiß deutlich, dass es sich bei diesem Senat nicht nur um einen Bau- sondern auch um einen Umweltsenat handle.

 

Aller Appell nützte nichts: Wolfgang Weiß war der einzige, der für die Unterzeichnung der Deklaration für biologische Vielfalt stimmte, die anderen Mitglieder des Bau- und Umweltsenats stimmten dagegen. Ein ernüchterndes und enttäuschendes Ergebnis.

 

Wolfgang Weiß

 

 

Der Antrag:

 

Die Deutsche Umwelthilfe und das Bundesamt für Naturschutz haben mit dem Dialogforum "Biologische Vielfalt in Kommunen" eine Einrichtung geschaffen, die über die nationale Strategie zur biologischen Vielfalt, die 2007 von der Bundesregierung beschlossen wurde, informiert und Akteuren auf kommunaler Ebene helfen soll, Strategien zum Arten- und Biotopschutz zu entwickeln, die effektiv umgesetzt werden können.

 

Das Dialogforum hat mit der Deklaration "Biologische Vielfalt in Kommunen", die am internationalen Tag der Biodiversität am 22. Mai 2010 veröffentlicht wurde, konkrete Ziele und Maßnahmen formuliert, mit der Kommunen ihren Beitrag leisten, um Lebensräume zu erhalten oder zu verbessern und damit die biologische Vielfalt zu begünstigen. Diese Maßnahmen gehen oftmals einher mit einer Verbesserung des städtischen Umfelds und damit der Lebensqualität. Gleichzeitig verbessern sich auch die Bedingungen, die für die Anpassung an die Folgen des Klimawandels wichtig sind, zum Beispiel mehr Grün in den Städten (Bäume als Schattenspender und "Luftbefeuchter").

 

Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN will mit ihrem Antrag zur Juni-Stadtratssitzung, dass die Stadt Coburg die Deklaration ebenfalls unterzeichnet und sich damit in die Reihe zahlreicher Kommunen stellt, die diese Deklaration bereits unterschrieben haben, darunter Würzburg, Nürnberg oder Bamberg.

 

Mehr Informationen zum Dialogforum "Biologische Vielfalt in Kommunen" gibt es auf der Internetseite der Deutschen Umwelthilfe. Dort gibt es auch die Presseerklärung und den Text zur Deklaration "Biologische Vielfalt in Kommunen".

 

Und hier unser Antrag als pdf - Datei (Größe: 1,96 MB; Downloads bisher: 5853; Letzter Download am: 29.06.2017).

 

 

 

 

Wolfgang Weiß

03.06.2010

 

 

 

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