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Die grüne Position zur Fußgängerzone Steinweg

2014.11.11 Steinweg Teaser

Gegenwärtig wird darüber diskutiert, ob der Steinweg für den Pkw-Verkehr wieder geöffnet werden soll, um diesen Teil der Stadt zu "beleben". Die Initiative geht von Teilen der Politik und von einigen Geschäftsleuten aus, die im Steinweg ihre Geschäfte haben. Wir Grüne haben eine klare Position: Beibehaltung der Fußgängerzone!

 

Der Kreisverband Coburg-Stadt von Bündnis 90/Die Grünen und die grüne Stadtratsfraktion befürworten die Beibehaltung des Steinwegs als Fußgängerzone!

 

Folgende Gründe sprechen aus unserer Sicht gegen eine Öffnung für PKW-Verkehr:

 

Trotz Einbahnstraßenregelung wird es im Steinweg Platzprobleme geben, wenn ein Fahrbereich für PKWs und gleichzeitig Parkplätze geschaffen werden sollen. Möglichkeiten der Außengastronomie werden genauso eingeschränkt wie die Präsentation von Waren. PKW-Verkehr gefährdet aufgrund der beengten Verhältnisse die sich im Steinweg aufhaltenden Radfahrer und Fußgänger.

 

Jeder PKW-Verkehr bringt Belästigung durch Lärm und Abgase mit sich. Deshalb haben sich auch - wie eine Umfrage von Stadtrat René Hähnlein ergab - die meisten Anwohner und Gewerbetreibenden im Steinweg gegen eine Öffnung ihrer Straße ausgesprochen.

 

Parkplätze bringen Parkplatzsuchverkehr mit sich! Womöglich werden dann Parkplätze im Steinweg dazu genutzt, in anderen Teilen der Innenstadt Besorgungen zu erledigen, zum Beispiel in der Spitalgasse.

 

Autos dienen auch dazu, sich zu präsentieren, zu sehen und gesehen zu werden. Das Problem des „Promenadenverkehrs" ist bekannt und kann bereits jetzt in Coburg zum Beispiel vor dem Stadtcafé im Bereich Mohrenstraße/Georgengasse beobachtet werden.

 

Es ist zu bezweifeln, dass die angedachten Geschwindigkeits- und Parkbeschränkungen für den PKW-Verkehr im Steinweg eingehalten und kontrolliert werden. Beispiele dafür gibt es in Coburg leider genug: Die Nichtbeachtung der 20-kmh-Regelung in der oberen Mohrenstraße und am Theater oder das Zuparken des markierten Fahrradstreifens in der Ketschendorfer Straße.

 

Das von den Befürwortern einer Öffnung des Steinwegs für den PKW-Verkehr angeführte Beispiel Bad Staffelstein passt nicht zur Situation in Coburg: Während in Bad Staffelstein aus einer Durchgangsstraße, zu der es so gut wie keine Alternative gibt, ein verkehrsberuhigter Bereich gemacht wurde, soll in Coburg eine Fußgängerzone faktisch zurückgenommen werden.

 

PKW-Verkehr mit Parkmöglichkeiten wird nicht die Probleme lösen, die dem inner-städtischen Einzelhandel durch Internet und große Verkaufshäuser am Stadtrand entstehen! Besser als den motorisierten Verkehr wieder in die Innenstadt holen zu wollen sind Anstrengungen, die Attraktivität der Waren und Dienstleistungen für die Kunden weiter zu erhöhen. Dazu gehört sicherlich auch, das Umfeld zum Steinweg ansprechend zu gestalten.

 

Die Stadt Coburg ist seit 1993 Mitglied im Klimabündnis europäischer Städte und hat 2010 ein integriertes Klimaschutzkonzept erarbeitet. Die Stadt Coburg ist damit in der Pflicht, den motorisierten Verkehr in der Innenstadt zu reduzieren.  Neben dem Buslinienverkehr muss die Mobilität mit Fahrrad und zu Fuß attraktiv gestaltet werden. Eine Öffnung des Steinwegs für den PKW-Verkehr wäre hinsichtlich der Ziele des Klimaschutzes kontraproduktiv.

 

2014.11.11 Steinweg 1

Der Steinweg ist derzeit wieder in der Diskussion. Diesmal geht es darum, ob der Status als Fußgängerzone aufgehoben werden soll.

 

2014.11.11 Steinweg 2

Bereits jetzt wird nicht scharf kontrolliert, was für Fahrzeuge im Steinweg unterwegs sind.

 

17.11.2014

 

 

 

 

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