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Der neue Verkehrslandeplatz: Konflikte mit Artenschutz sind vorprogrammiert

2014.08.15 VLP Teaser

Einige Vertreter der Coburger Wirtschaft und einige Politiker vor Ort treiben die Bemühungen um den Bau eines neuen Verkehrslandeplatzes voran. Dieser soll zwischen Neida, Wiesenfeld und Herbartsdorf gebaut werden. Doch dort leben auch zahlreiche Vogelarten, die selten oder geschützt sind. Konflikte mit dem Natur- und Artenschutz sind damit vorprogrammiert.

 

Der Verkehrslandeplatz Brandensteinsebene genügt nicht mehr den Anforderungen mancher Nutzer. Angeblich ist ein richtlinienkonformer Ausbau auf der Brandensteinsebene nicht möglich, weshalb Planungen laufen, einen neuen Verkehrslandeplatz an anderer Stelle zu errichten. Dieser soll im Gemeindegebiet von Meeder, östlich von Herbartsdorf, gebaut werden. Träger des Projekts ist die Projektgesellschaft Verkehrslandeplatz Coburg.

 

Der Kreisverband Coburg-Stadt von Bündnis 90/Die Grünen hat sich wiederholt gegen die Planung ausgesprochen. Wir sehen mit dem Neubau eines Verkehrslandeplatzes zusätzliche Belastungen für die Menschen in unmittelbarer Umgebung kommen. Der Neubau bedeutet weitere Flächenversiegelung und Flächenverbrauch, und das angesichts der in unserer Region bereits erfolgten Baumaßnahmen mit enormen Flächenverbrauch, vor allem für die Verkehrsinfrastruktur (Autobahnneubau, ICE-Neubaustrecke). Dazu kommt der Bau einer neuen Höchstspannungsleitung. Ein Flugplatzneubau ist nicht verhältnismäßig angesichts der Tatsache, dass die Bedingungen auf der Brandensteinsebene nur für bestimmte Flugzeugtypen nicht richtlinienkonform sind. Ein Umstand, dem bisher mit Ausnahmeregelungen begegnet wird. Wir sehen auch keine Verhältnismäßigkeit für eine Millioneninvestition in einen Verkehrslandeplatz in Coburg, da zwei leistungsfähige Flugplätze (Erfurt, Nürnberg) jeweils eine Autostunde von Coburg entfernt sind. Und ein neuer Verkehrslandeplatz gefährdet die Windenergienutzung auf den Langen Bergen!

 

Es gibt von unserer Seite aber auch starke Bedenken hinsichtlich des Natur- und Artenschutzes. Nicht nur, dass für den neuen Verkehrslandeplatz eine Waldinsel gerodet werden müsste. In der Nähe des neuen Flugplatzes befinden sich die Glender Wiesen, ein Schutzgebiet für seltene Vogelarten. Und auf dem Gelände selbst, wo die Asphaltbahn für den Start und die Landung von Flugzeugen entstehen soll, leben seltene Vögel wie Kiebitz, Rotmilan, oder der Schwarzstorch.

 

Einen herzlichen Dank an Ralf Wielgosch für die Bilder, die er vor Ort aufgenommen hat! (Das Teaserbild vom Rotmilan ist von Wikipedia - die freie Enzyklopädie)

 

Hier geht es zur Homepage des Bündnisses "Bürger für ihre Region gegen den neuen Verkehrslandeplatz":

www.vlp-neida-nixda.de

 

2014.08.15 Blick von Herbartsdorf nach Neida

Auf diesen bisher landwirtschaftlich genutzten Flächen soll der neue Verkehrslandeplatz entstehen. Blick von Süden in Richtung Neida.

 

2014.08.15 Schafstelze

Schön und nicht so häufig zu sehen: Die Schafstelze

 

2014.08.15 Kiebitze

Junge Kiebitze

 

2014.08.15 Schwarzstorch 1

Ein Schwarzstorch auf der Suche nach Futter.

 

2014.08.15 Schwarzstorch 2

Der Schwarzstorch schafft Starts und Landungen auf "gewachsenem Boden" ohne Störung seiner Umgebung!

 

Wolfgang Weiß

15.08.2014

 

 

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